Der Ehrenkodex der Männer

Heute auf dem Klo in der Uni ist mir wieder einmal aufgefallen, dass die heiligen keramischen Hallen ihren eigenen stillschweigend geltenden Gesetzen unterliegen. Ich nenne es den Ehrenkodex der Männer.
Seine Grundprinzipien lauten: „Fresse halten und Augen nach oben!“

Spielen wir ein Szenario durch:
Eine Halle, drei Pissoirs, keine Trennwände. Ich gehe selbstverständlich zuallererst auf das von der Tür am weitesten entferne bzw. das am wenigsten einsichtbare Pissoir um meine Notdurft in Ruhe erledigen zu können. Eine weitere Person betritt den Raum. Er sieht mich und weiß: „Ich muss größtmöglichen Abstand einhalten.“ Hat er nicht schlimmste Komplexe stellt er sich also an das Pissoir auf der anderen Seite; ist er dazu nicht in der Lage geht er aufs normale Klo. So oder so respektiert er meinen unausgesprochenen Wunsch, mir nicht auf die Eier zu gehen indem er mich räumlich bedrängt.
Angenommen er stelle sich an das linke Pissoir während ich am rechten stehe und ein weiterer Mann betritt den Raum. 99% der Männer würden in dieser Situation a) anstandshalber warten bis einer fertig ist oder b) sich aufs normale Klo verziehen. Die restlichen 1% sind entweder bescheuert oder haben einen unglaublich großen Penis und gleichzeitig den Drang diesen an die Öffentlichkeit zu befördern.
Wir sehen: auch hier greift der Männerkodex wieder.
Weiterhin gilt: Steht man gezwungenermaßen und wider Erwarten doch einmal nebeneinander, verbietet es der Männerkodex den Blick in Richtung der Genitalien des Nebenmannes wandern zu lassen. Ausnahme: Man ist schwul. Problem dann: Man kriegt mit großer Wahrscheinlichkeit entweder manuell oder verbal auf die Fresse.
Apropos „Fresse“: Wie bereits geschrieben ist Fressehalten angesagt. Ausnahmen sind beispielsweise Rülpser sowie gegebenenfalls anerkennende Worte des Nebenmannes für eben diesen. Smalltalk oder Gespräche wie „Heeey! Kennste mich noch? Ich bin der Micha!“ gehen gar nicht.
Jedoch gibt es eine Situation die es Männern gebietet Lärm quasi jeglicher Art zu fabrizieren. Merkt jemand, dass eine andere Person durch die Anwesenheit anderer Männer im Raum und ob herrschender Stille Probleme beim Wasser lassen hat, so ist dieser jemand dazu angehalten urinfördernde Geräusche zu machen wie beispielsweise sich ausgiebig und laut die Hände zu waschen, den Handtrockner zu benutzen oder die Spülung lange laufen zu lassen.
Folgt jeder diesem Kodex – und ein Großteil der Männer tut es meiner Beobachtung nach – ist ein angenehmer Toilettengang garantiert und der Tag hat an Qualität gewonnen.

Männer, nehmt euch meine Worte also zu Herzen: Es ist für alle besser so.

Unerwartet und ganz schrecklich: Es geht wieder los!

Titten auf den Tisch: Ich nehme wieder ab. In der Hoffnung, dass ich nachher keine Titten mehr auf den Tisch legen kann. Oder so ähnlich.

Keiner hat damit gerechnet; nichtmal ich selber. Macht aber gar nix, dafür ists umso schneller vorbei. Kein Rumgedruckse, kein Aufschieben und schon gar kein Gedaniele.
Aktueller Stand der Dinge: ~85kg, genau weiß ichs aber auch erst morgen früh.
Ziel: 78kg

Ich weiß noch nicht, ob ich das überhaupt will und ob das klappen kann und warum ich das überhaupt gerade jetzt mache wo ich eigentlich schon wieder einen ordentlichen Heißhunger habe. Keine Ahnung, fragt mich nicht, ich habe doch wohl am wenigsten Ahnung von allen Beteiligten.

Also denn:
Tough shit!

Ach… fick dich.

Es gibt so einige Momente in denen ich wirklich und ernsthaft froh bin quasi immer und überall mit der Bahn zu fahren wie ich gerade lustig bin. Es gibt aber auch ebenso diese anderen Momente wo man sich nichts sehnlicher wünscht als irgendwem -und das Problem ist: Wer ist für den Unfug verantwortlich?- bei der Deutschen Bahn mal kräftig die Fresse zu polieren. Nichtsahnend steigt man in einen Zug, der sogar halbwegs pünktlich ankommt, nichts deutet auf irgendein Chaos oder andere Probleme hin, man erträgt etwa 2 Stunden brüllende Hitze in einer überfüllten Blechbüchse auf Rädern und plötzlich kommt eine Durchsage:
„Werte Fahrgäste: Aufgrund von Bauarbeiten endet dieser Zug heute in Düren. Ich wiederhole: Dieser Zug endet heute in Düren. Fahrgäste nach Aachen nutzen bitte den auf Gleis 6 bereitgestellten Zug nach Aachen über Langerwehe, Nothberg, Eschweiler, Stolberg, Aachen Rothe Erde, Abfahrt 17:47.“ Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass das noch über eine halbe Stunde hin ist. (Mein rechtes Augenlid beginnt leicht zu zucken. Ich spüre wie mich leichte Agressionen überkommen.) Ein weiterer Blick auf den Fahrplan verrät, dass der „Ersatzzug“ exakt die selbe Strecke fährt wie der ursprüngliche Zug. Naja. Besser nicht drüber nachdenken, sonst wird man noch Banane (im schlimmsten Fall sogar Pflaume oder gar Himbeere).
Auf Gleis 6 angekommen steht sogar schon ein Zug in Richtung Aachen bereit. Zwar nicht der richtige, aber hauptsache Aachen und hauptsache schnell, woa? Also: rein. Die erste Überraschung: Klima tuts. Die zweite, nicht ganz erfreuliche, Überraschung: „Werte Fahrgäste: Aufgrund von Bauarbeiten bei Eschweiler wird sich unsere Weiterfahrt um 10 bis 15 Minuten verzögern. Wir bitten dies zu entschuldigen.“ (Mein linkes Augenlid gesellt sich zum Zucken seines Nachbarn. Mit der Kommunikation der Beiden hapert es noch; ich sehe anscheinend aus wie Joe Cocker auf Speed.)
10 Minuten später: Der Zug fährt endlich los. Aber nicht lange. In Langerwehe: „Werte Fahrgäste: Die Baustelle in Eschweiler wirft bereits ihre Schatten voraus. Die Weiterfahrt wird sich schätzungsweise um 30 bis 40 Minuten verzögern.“ (Meine Fäuste ballen sich zu Mordwaffen. Würde jetzt jemand aufstehen und sagen: „Es ist alles meine Schuld!“, würde dieser jener den nächsten Halt bestimmt nicht mehr erleben.)
Langerwehe verlassend spüre ich wie ich mich etwas entkrampfe, als sich plötzlich das potentielle Opfer via Durchsage meldet: „Werte Fahrgäste: Im Sinne der Natur der Bahn werden wir unser Ziel jetzt zügig und ohne weitere Verspätungen erreichen.“
(Hahaha. Humor. Fick dich.)

The Butterfly-Effect

Die kleinste Gegebenheit, die kleinste „crazy random happenstance“, die kleinste Entscheidung kann scheinbar wirklich große Auswirkungen haben.
So geschehen heute: Ich habe mit einem Arbeitskollegen über das Semester beziehungsweise die noch ausstehenden Klausuren geschwafelt, als mir dann irgendwann die Idee kam, dass ich Bauko doch auch eigentlich sein lassen könnte, da ich ohnehin noch ein Jahr an den Bachelor dranhänge und das gut in mein „stressfreieres Studieren“ Konzept passen würde. Mit diesem Gedanken konnte ich mich schnell anfreunden und auch die Tatsache dass ich dafür ein Attest auftreiben muss kann mich von dem Beschluss nicht mehr abhalten, diese Klausur abzusägen und Bauko dann in einem Jahr zu schreiben.
Bewogen zu dieser Entscheidung haben mich Kriterien wie meine geistige Totalauslastung infolge monatelangem Lernen, die knappe Zeit bis zur Klausur, die absolute Unlust auf Lernen, die Hydrologieklausur 2 Tage vor Bauko, sowie das kommende Wochenende: Mit Bauko bestünde nicht die geringste Chance nach Münster zu fahren; nun fahre ich für 5 (fünf!!!!) Tage nach Hause, arbeite da ein wenig, lasse es mir gut gehen, kann mal wieder meine Preußen sehen, werde Freitag eine unglaubliche Party erleben, kann mal wieder meine Oma besuchen… Die Liste ließe sich unendlich fortführen, wenn ich denn mehr Zeit hätte. Werde dann nach dem Wochenende mal kurz für 2-3 Tage nach Aachen, Attest besorgen, Klausur abmelden, sowie Hydroklausur schreiben und dann auf dem Rückweg nach Münster mal kurz in Wilnsdorf reinschauen…
Ist bestimmt kalt da.

Horido!!!

Gedanken – #6

Was hat es zu bedeuten wenn ich einen Forenbeitrag versehentlich mit [/urinie] statt [/ironie] beende?

Dumdidum

Kurzer Statusbericht: Der erwartete Jojo-Effekt ist bislang ausgeblieben; ich halte das Gewicht also immerhin schon 5 Wochen…

Schau nicht weg!

„Mabhoko, a half blind eight year old orphan from Ghana, has to ride 7 miles a day to school with only one leg on a bicycle with buckled wheels and no brakes. For just a small donation of 2,00 dollars we’ll send you the video, it’s fucking hilarious….“