Monatsarchiv: Dezember 2008

Langeweile-Killer | Platz 3

Ich muss zugeben, dass ich mir beim Verfassen dieser Reihe an und für sich wenig Gedanken gemacht habe, in welche Reihenfolge die diversen Zeitvertreibe jetzt zu bringen sind. Allerdings bin ich der Meinung dass Platz 4 und 5 schon irgendwie so passen, nur jetzt stellt sich mir die Frage was ich eigentlich sonst so treibe. Müssten ja schon noch etwa 3 Beschäftigungen sein und siehe da; irgendwie kann ich mir noch 3 verschiedene Sachen aus den Fingern saugen. Ausgezeichnet.

Hier nun Platz 3 der (eigentlich wirklich nur am PC stattfindenden) Langeweile-Killer: Internetforen.
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Stand der Dinge

Mit jedem Tag der vergeht und mit dem sich das Datum dem 31. nähert, werde ich doch ein wenig angespannter. Heute sind es noch etwa 10 Tage, die mir bleiben um möglichst hedonistisch zu verbringen (und es sei gesagt: ich werde es absolut tun!) aber dann geht es tatsächlich los. Bislang bin ich mir über mein Programm noch gar nicht wirklich im Klaren: Alles was bislang feststeht ist, dass ich mich gesund ernähren werde und Sport treibe. Wie die Ernährung sich genau gestaltet ist noch überhaupt nicht klar, ebensowenig wie klar ist, ob und wie ich den Monat überstehen soll. Der nicht unerhebliche Lernstress wird mich sicherlich mehr als einmal an meinem Vorhaben zweifeln lassen. Da wo ich früher aus Verzweiflung den Automaten heimgesucht habe um mich mit dem römischen Kriegsgott Snickers und seinen Brüdern einzudecken, werde ich nächsten Monat möglicherweise an irgendwelchen Grünzeugs rumknabbern. Diese Vorstellung macht mir Angst.
So gilt es für mich jetzt rauszufinden, was ich überhaupt darf und was nicht, was hilft und was eher weniger hilft…

Das einzige, was bislang halbwegs sicher ist, ist mein momentanes Gewicht. Mit Klamotten war ich gestern zwischen 88 und 89. Nach Weihnachten werden die 90 wohl geknackt und deshalb heißt mein Ziel für den Januar: 80 kg.
Es wird so fürchterlich! 😦

Ist im Januar noch Platz? Nein? Macht nix.

An und für sich sind die Lehr- und Lernmethoden des Hydrologie und Wasserwirtschaftslehrstuhls meiner Meinung nach ziemlich gelungen. Die Folien sowie weitere Informationen zum aktuellen Thema werden ständig aktuell im Internet angeboten, es gibt wöchentlich Tests, mit denen man seinen eigenen Wissensstand überprüfen kann und auch die Vorlesung ist auf ihre eigene Art anders als Andere. Eigentlich ist das alles ganz toll.
Wenn dann aber, wie heute, die PC-basierte Klausur ausfällt weil der Hauptserver im Audimax unerklärlicherweise abgeschmiert ist und sich partout nicht hochfahren lassen will, kommen einem schon Zweifel auf.
Kann man sowas nicht besser vorbereiten? Sollte der Server kein Backup haben? Möglicherweise könnte man den auch an eine USV klemmen?
Nein, sowas geht an der Technischen Elite-Universität in Aachen natürlich nicht. Server down heißt Server down und gut is.
So wurden wir alle vertröstet auf den nächstmöglichen Klausurtermin, den 9. Januar. Blöd nur, dass viele Leute (mir inklusive wahrscheinlich) an dem Tag unter anderem noch ein Kolloqium haben und im Januar ohnehin noch viel zu viel anderen Scheiß im Kopf haben als so eine blöde Hydrologieklausur. Echt mal.
Bis (und inklusive) Januar sind noch etwa 5-6 Hausübungen anzufertigen, es warten im Januar mindestens 3 Kolloquien auf uns, dann kommen noch die 3 Planungsmethodikklausuren jeden Montag und zu guter letzt sollte man mit Baustoffkunde anfangen; schließlich ist diese Klausur schon am 2.2. (von 18 bis 20 Uhr…).

Der Januar wird die Hölle!

Gedanken – #2

Kölsch schmeckt selbst eiskalt so, als wäre es warm.

Gnadenloser Selbstversuch startet im Januar

Werte Leserschaft: Ihr (also du, der diesen Artikel gerade liest und maximal 5 weitere Personen) werdet nächstes Jahr Zeuge eines unglaublichen Vorganges. Er ist tatsächlich so unglaublich, dass ich selbst eigentlich nicht denke, dass das wirklich passieren wird, und ich hoffe alle Freunde und Bekannten die ich habe werden sich, wenn sie denn versuchen mich ficken zu wollen, sich ein wenig zurückhalten. Ich werde den härtesten Monat meines Lebens haben und weiß bis jetzt noch nicht, warum ich mir das eigentlich antun werde. Seltsamerweise steht mein Beschluss ziemlich fest und da mich der Ausgang des Experimentes selber wirklich interessiert werde ich die Sache wohl oder übel durchziehen. Eigentlich würde ich die Spannung gerne noch aufrecht erhalten, aber da hier quasi eh fast niemand liest, wüsste ich nicht für wen. Wer bis zum 1. Januar warten will worum es geht, sollte jetzt nicht
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Zwischenbericht: Was für ein Moment.

Während ich diesen, den letzten und den nächsten Artikel verfasse, sitze ich im Zug und schreibe die Texte offline. Die Absurdität des gerade eben stattfindenden Momentes ist aber wirklich kaum zu leugnen. Ich glaube wir standen in Bönen (anywho.) und ich war gerade mit dem ersten Artikel fertig, da meldet sich Windows bei mir. Die automatischen Updates wären jetzt fertig, der PC wird in 5 Minuten neustarten. Wie gesagt: Ich bin die ganze Zeit offline gewesen; wie oder wann hat er Updates gezogen?? Exakt zeitgleich mit der Update-Meldung klappe ich das Display weiter rauf, um bessere Sicht zu haben und plötzlich bricht ein nicht unerhebliches Stück Plastik aus meinem Laptop raus und kullert mir auf der Tastatur entgegen. Während ich die Situation noch nicht ganz verarbeitet habe stehen urplötzlich Osteuropäische Zeitgenossen Ende 50 neben mir im Gang. Einer mit Akkordeon, einer mit einer albernen Tröte mit so einem Aufsatz vorne dran, der Dritte mit einem leeren Kaffeebecher. Ich habe zwar Kopfhörer drin, vernehme aber mehr als deutlich, dass die Herren eine interessante Version von Jingle Bells zum Besten geben. Immernoch leicht geschockt, aber im Ansatz fast mit der Situation klargekommen, greife ich zur eben gekauften Laugenbrezel, beuge mich so weit wie eben möglich vom Laptop weg, um ja nicht die Tastatur zuzukrümeln, da fliegt ein Salzkorn entgegen jeglicher physikalischer Gesetze und allen Wahrscheinlichkeitsrechnungen zum Trotz exakt in den kleinsten, ihm möglichen Schlitz in der Tastatur. Man darf gespannt sein, was noch passiert.
Um aber bösen Hoffnungen den Wind aus den Segeln zu nehmen: Der Schaffner war schon da, und es hat auch kein Sitznachbar mein Ticket gefressen. In der Richtung scheint die Welt noch zu funktionieren.

Nachtrag: Etwa eine Stunde später trat eine andere Osteuropäercombo auf. Der Song war aber der gleiche.

Langeweile-Killer | Platz 4

Wie bereits bei Platz 5 vielleicht schon deutlich wurde, verbringe ich die meiste Zeit abseits vom Lernen und der Haushaltspflichten tatsächlich im Internet. Partys, Freunde treffen und sonstige Gelegenheiten die andere Menschen (echte Menschen) betrifft, lasse ich in dieser Liste außen vor. Nicht weil ich keine Freunde habe, oder allergisch auf soziale Kontakte reagiere, sondern ganz einfach weil dann keine Langeweile aufkommt und es so auch nichts zu killen gibt. Außer vielleicht Hektolitern an Bier und diversem Klausurkummer. Das soll hier aber gar nicht das Thema sein, vielmehr sollte es ja hier um meine Beschäftigungen gehen, wenn ich zu Hause bin und nicht weiß wohin mit meiner Zeit.

Hier nun also Platz 4 meiner beliebtesten Langeweilekiller: Die Internetvideos.
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