The Butterfly-Effect

Die kleinste Gegebenheit, die kleinste „crazy random happenstance“, die kleinste Entscheidung kann scheinbar wirklich große Auswirkungen haben.
So geschehen heute: Ich habe mit einem Arbeitskollegen über das Semester beziehungsweise die noch ausstehenden Klausuren geschwafelt, als mir dann irgendwann die Idee kam, dass ich Bauko doch auch eigentlich sein lassen könnte, da ich ohnehin noch ein Jahr an den Bachelor dranhänge und das gut in mein „stressfreieres Studieren“ Konzept passen würde. Mit diesem Gedanken konnte ich mich schnell anfreunden und auch die Tatsache dass ich dafür ein Attest auftreiben muss kann mich von dem Beschluss nicht mehr abhalten, diese Klausur abzusägen und Bauko dann in einem Jahr zu schreiben.
Bewogen zu dieser Entscheidung haben mich Kriterien wie meine geistige Totalauslastung infolge monatelangem Lernen, die knappe Zeit bis zur Klausur, die absolute Unlust auf Lernen, die Hydrologieklausur 2 Tage vor Bauko, sowie das kommende Wochenende: Mit Bauko bestünde nicht die geringste Chance nach Münster zu fahren; nun fahre ich für 5 (fünf!!!!) Tage nach Hause, arbeite da ein wenig, lasse es mir gut gehen, kann mal wieder meine Preußen sehen, werde Freitag eine unglaubliche Party erleben, kann mal wieder meine Oma besuchen… Die Liste ließe sich unendlich fortführen, wenn ich denn mehr Zeit hätte. Werde dann nach dem Wochenende mal kurz für 2-3 Tage nach Aachen, Attest besorgen, Klausur abmelden, sowie Hydroklausur schreiben und dann auf dem Rückweg nach Münster mal kurz in Wilnsdorf reinschauen…
Ist bestimmt kalt da.

Horido!!!

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Eine Antwort zu “The Butterfly-Effect

  1. Der Butterfliegeneffekt. Oder: Langeweilekiller Platz 2 2/3

    Mein Leben hat seinen definitiven Tiefpunkt erreicht. Prokrastination der Uni wird von Minute zu Minute schwieriger, ich aber, ich gebe nicht so leicht auf und mauere hiermit einen weiteren Stein in das Mosaik aus nutzlosem Schwachsinn, der bei mir das Lernen ersetzt, denn auf Platz zweizweidrittel der besten Langeweilekiller gehört zweifelsohne: Kommentare in (Högis) Blog schreiben.
    Erklärtes Ziel bei diesem Sport ist es, den Ursprungspost sowohl in Länge als auch in Geilheit zu überflügeln. Damit die ganzen Worthülsen auch wie einer dieser tollen Schokokoala, die wir alle noch aus unserer Kindheit kennen und lieben, mit einem leckeren, cremigen Kern gefüllt sind, kommt jetzt ganz unvermittelt nicht eine, sondern gleich DREI wichtige Lebensweisheiten:
    Was Du nicht willst das man Dir tu, das tu anderen so schnell und effektiv, dass es keiner mehr zurücktun kann.
    Bärenmarke Schüttelshake Vanille ist ein solider Linkehand-Drink zum Hag.
    But whatever you do, don’t ever fuck with Clint Eastwood.

    Der besondere Twist am Kommentareschreiben ist der, dass man, wenn man einfache Grundregeln befolgt, gar nicht verlieren kann. Man sollte zum Beispiel nie umschweifig von sich selbst erzählen, sondern es dabei belassen, inhaltlich an dem kommentierten Inhalt herumzumäkeln und das Publikum immer über die eigene Intention im Unklaren lassen. Dann steht man da und hat auf Grund der eigenen Position als Kommentierender den Hund im Kochtopf, bevor der Hahn sich dagegen wehren kann, mit dem Hund im Gulasch zu landen.
    Der aufmerksame Leser wird bereits bemerkt haben, dass ich mir alle Mühe gebe, gegen diese Konventionen anzuschreiben.
    So kann ich wenigstens verlieren.
    Oder aber richtig, offen und ehrlich gewinnen. Denn den Mutigen gehört die Welt. Oder so.

    Wieder einige Minuten wertvolle Zeit vernichtet, exzellent!
    Wenn Kalliope mich nicht im Stich lässt, dann kann ich in einigen Wochen hierhin zurückkehren, diesen meinen Erguss lesen und mich unverblümt toll finden.
    Der Fond der Selbstgerechten: Ignorama als Investment in zukünftiges Selbsttollfinden!

    Gesundheit!

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