Archiv der Kategorie: Aachen

Ach… fick dich.

Es gibt so einige Momente in denen ich wirklich und ernsthaft froh bin quasi immer und überall mit der Bahn zu fahren wie ich gerade lustig bin. Es gibt aber auch ebenso diese anderen Momente wo man sich nichts sehnlicher wünscht als irgendwem -und das Problem ist: Wer ist für den Unfug verantwortlich?- bei der Deutschen Bahn mal kräftig die Fresse zu polieren. Nichtsahnend steigt man in einen Zug, der sogar halbwegs pünktlich ankommt, nichts deutet auf irgendein Chaos oder andere Probleme hin, man erträgt etwa 2 Stunden brüllende Hitze in einer überfüllten Blechbüchse auf Rädern und plötzlich kommt eine Durchsage:
„Werte Fahrgäste: Aufgrund von Bauarbeiten endet dieser Zug heute in Düren. Ich wiederhole: Dieser Zug endet heute in Düren. Fahrgäste nach Aachen nutzen bitte den auf Gleis 6 bereitgestellten Zug nach Aachen über Langerwehe, Nothberg, Eschweiler, Stolberg, Aachen Rothe Erde, Abfahrt 17:47.“ Ein Blick auf die Uhr verrät mir, dass das noch über eine halbe Stunde hin ist. (Mein rechtes Augenlid beginnt leicht zu zucken. Ich spüre wie mich leichte Agressionen überkommen.) Ein weiterer Blick auf den Fahrplan verrät, dass der „Ersatzzug“ exakt die selbe Strecke fährt wie der ursprüngliche Zug. Naja. Besser nicht drüber nachdenken, sonst wird man noch Banane (im schlimmsten Fall sogar Pflaume oder gar Himbeere).
Auf Gleis 6 angekommen steht sogar schon ein Zug in Richtung Aachen bereit. Zwar nicht der richtige, aber hauptsache Aachen und hauptsache schnell, woa? Also: rein. Die erste Überraschung: Klima tuts. Die zweite, nicht ganz erfreuliche, Überraschung: „Werte Fahrgäste: Aufgrund von Bauarbeiten bei Eschweiler wird sich unsere Weiterfahrt um 10 bis 15 Minuten verzögern. Wir bitten dies zu entschuldigen.“ (Mein linkes Augenlid gesellt sich zum Zucken seines Nachbarn. Mit der Kommunikation der Beiden hapert es noch; ich sehe anscheinend aus wie Joe Cocker auf Speed.)
10 Minuten später: Der Zug fährt endlich los. Aber nicht lange. In Langerwehe: „Werte Fahrgäste: Die Baustelle in Eschweiler wirft bereits ihre Schatten voraus. Die Weiterfahrt wird sich schätzungsweise um 30 bis 40 Minuten verzögern.“ (Meine Fäuste ballen sich zu Mordwaffen. Würde jetzt jemand aufstehen und sagen: „Es ist alles meine Schuld!“, würde dieser jener den nächsten Halt bestimmt nicht mehr erleben.)
Langerwehe verlassend spüre ich wie ich mich etwas entkrampfe, als sich plötzlich das potentielle Opfer via Durchsage meldet: „Werte Fahrgäste: Im Sinne der Natur der Bahn werden wir unser Ziel jetzt zügig und ohne weitere Verspätungen erreichen.“
(Hahaha. Humor. Fick dich.)

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The Butterfly-Effect

Die kleinste Gegebenheit, die kleinste „crazy random happenstance“, die kleinste Entscheidung kann scheinbar wirklich große Auswirkungen haben.
So geschehen heute: Ich habe mit einem Arbeitskollegen über das Semester beziehungsweise die noch ausstehenden Klausuren geschwafelt, als mir dann irgendwann die Idee kam, dass ich Bauko doch auch eigentlich sein lassen könnte, da ich ohnehin noch ein Jahr an den Bachelor dranhänge und das gut in mein „stressfreieres Studieren“ Konzept passen würde. Mit diesem Gedanken konnte ich mich schnell anfreunden und auch die Tatsache dass ich dafür ein Attest auftreiben muss kann mich von dem Beschluss nicht mehr abhalten, diese Klausur abzusägen und Bauko dann in einem Jahr zu schreiben.
Bewogen zu dieser Entscheidung haben mich Kriterien wie meine geistige Totalauslastung infolge monatelangem Lernen, die knappe Zeit bis zur Klausur, die absolute Unlust auf Lernen, die Hydrologieklausur 2 Tage vor Bauko, sowie das kommende Wochenende: Mit Bauko bestünde nicht die geringste Chance nach Münster zu fahren; nun fahre ich für 5 (fünf!!!!) Tage nach Hause, arbeite da ein wenig, lasse es mir gut gehen, kann mal wieder meine Preußen sehen, werde Freitag eine unglaubliche Party erleben, kann mal wieder meine Oma besuchen… Die Liste ließe sich unendlich fortführen, wenn ich denn mehr Zeit hätte. Werde dann nach dem Wochenende mal kurz für 2-3 Tage nach Aachen, Attest besorgen, Klausur abmelden, sowie Hydroklausur schreiben und dann auf dem Rückweg nach Münster mal kurz in Wilnsdorf reinschauen…
Ist bestimmt kalt da.

Horido!!!

Gedanken – #5

Merke: Wenn man sagt „Die Pizza kann noch etwas“, sollte man sich in der Zwischenzeit keiner suchtenden Aktivität unterziehen.

In tiefer Trauer

„Sehr geehrte Anwesende.
Wir trauern heute um einen ganz besonderen Weggefährten. Er hat uns durch Dick und Dünn begleitet. Er gab uns Halt und Sicherheit. Er verschaffte uns gute Aussichten. Er war ein treuer Begleiter unseres Lebens. Er verlangte nichts für seine Dienste, aber war dennoch immer für uns da.
Ich möchte Sie nun um eine Minute des Schweigens bitten für…“


Das Fensterklo, 7. Etage, Mies-van-der-Rohe-Straße 1, 52074 Aachen

Rest in Pieces (wirklich. Es waren viele Teile.)

Haptsach erstmal übertreiben

Da ist dieser verf**** Januar vorbei und schon haue ich wieder richtig auf die Kacke… Gestern habe ich mehr getrunken als im kompletten Januar zusammen (mal abgesehen von dem Cocktailabend) und gefressen wie Jabba the Hut.
Sollte aber ein Ausrutscher bleiben hoffe/denke ich, da es gestern ja auch einen Grund zum Feiern gab. Baustoffkunde war einfach. Sehr einfach. Zu einfach.
Aber beschweren will ich mich hier ja auch nicht, sonst müssen unsere armen Erstis das nächstes Jahr wieder ausbaden 😉

Mehr gibts erstmal nicht von hier, ich muss wieder ans Lernen ich lenk mich doch nur ab. Bauko am Montag! *angst!*

Ist das überhaupt gesund? – Tag 11

Vorab: Ich habe mich heute nicht gewogen, irgendwie war dafür heute morgen keine Zeit… das kommt davon wenn man sich noch ein bis zwei Hundert Male umdreht und es dann doch wider Erwarten knapp wird mit dem Bus… tja. Kann passieren.

Training wurde auch heute nichts, weil meine Fahrer sich weigern zu fahren und meine Leeze im Moment nicht unbedingt fahrbar ist. Darum sollte ich mich allerdings bald auch mal kümmern…
Dafür habe ich heute aber etwas anderes getan, dessen Langzeitfolgen es noch auszutarieren gilt: Durch sachdienliche Hinweise des René H. aus der Eifel wurde ich auf ein Sonderangebot im Kaufland hingewiesen, dass die Birkel-5-Minuten-Terrinen doch nur 34 Cent das Stück kosten. So sind wir also direkt mal hingekugelt, um dieses Angebot wahrzunehmen. Lange Rede kurzer Sinn: In meinem Schrank im Bau befinden sich jetzt noch 39 Becher Fertigfraß in diversen Geschmacksrichtungen. Einerseits haben diese Dinger nicht sonderlich viele Kalorien (250-300), andererseits sind Langzeitschäden sicher nicht ausgeschlossen. Mangelerscheinungen, Glutamatvergiftung oder ganz einfache Verbrühungen durch meinen 5€-Wasserkocher sind eigentlich schon vorprogrammiert. Als praktische Zeitersparnis und kurzzeitig sättigende Zwischenmahlzeit sind diese Dinger allerdings wohl zu gebrauchen. Und wenn alle Stränge reißen, verticke ich das Zeugs halt an andere hungrige Studenten. Interessenten mögen sich bitte melden in meinem Sprechzimmer ZS715 oder direkt an der Quelle, Schranknummer 332, 7. Etage, Mies-van-der-Rohe-Straße 1 in 52074 Aachen. Sprechzeiten: Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Im Winter auch länger.

Was ist hier eigentlich los??

Schon wieder ein Sextourist auf meiner Seite:
Über den Suchbegriff „huren inaachen“ ist jemand in meinen Blog gefallen… wonach die Leute alle googlen. Weiß doch jedes Kind, wo man hier in Aachen hingehen muss 😉