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Ist im Januar noch Platz? Nein? Macht nix.

An und für sich sind die Lehr- und Lernmethoden des Hydrologie und Wasserwirtschaftslehrstuhls meiner Meinung nach ziemlich gelungen. Die Folien sowie weitere Informationen zum aktuellen Thema werden ständig aktuell im Internet angeboten, es gibt wöchentlich Tests, mit denen man seinen eigenen Wissensstand überprüfen kann und auch die Vorlesung ist auf ihre eigene Art anders als Andere. Eigentlich ist das alles ganz toll.
Wenn dann aber, wie heute, die PC-basierte Klausur ausfällt weil der Hauptserver im Audimax unerklärlicherweise abgeschmiert ist und sich partout nicht hochfahren lassen will, kommen einem schon Zweifel auf.
Kann man sowas nicht besser vorbereiten? Sollte der Server kein Backup haben? Möglicherweise könnte man den auch an eine USV klemmen?
Nein, sowas geht an der Technischen Elite-Universität in Aachen natürlich nicht. Server down heißt Server down und gut is.
So wurden wir alle vertröstet auf den nächstmöglichen Klausurtermin, den 9. Januar. Blöd nur, dass viele Leute (mir inklusive wahrscheinlich) an dem Tag unter anderem noch ein Kolloqium haben und im Januar ohnehin noch viel zu viel anderen Scheiß im Kopf haben als so eine blöde Hydrologieklausur. Echt mal.
Bis (und inklusive) Januar sind noch etwa 5-6 Hausübungen anzufertigen, es warten im Januar mindestens 3 Kolloquien auf uns, dann kommen noch die 3 Planungsmethodikklausuren jeden Montag und zu guter letzt sollte man mit Baustoffkunde anfangen; schließlich ist diese Klausur schon am 2.2. (von 18 bis 20 Uhr…).

Der Januar wird die Hölle!

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RWTH: Elite? Wo?

Hallöchen!

Eigentlich gibt es keinen Anlass jetzt spontan über meine Uni herzuziehen, aber es sind die vielen kleinen Tropfen, die ein Fass irgendwann zum überlaufen bringen:
Fangen wir mal vorne an.
Mit der Einführung des Bachelor-Master-Systems sollte die Europäische Hochschullandschaft transparenter und mobiler gemacht werden. Vom Prinzip her klingt das vernünftig, aber anscheinend wurde das Projekt gestartet, bevor sich überhaupt irgendwer mal damit beschäftigt hatte. National gesehen will ich da das Problem des Abschluss-Namens anführen: Das deutsche Diplom machte was her; mit Masterabschluss ist man nur einer unter vielen Europäern.
Aber abgesehen davon gibt es noch so einige andere Probleme, die für die Verantwortlichen der RWTH Aachen wohl etwas zu schnell und überraschend kamen. Als Student hat man hier das Gefühl, dass die Planung der Bachelorstudiengänge erst wenige Tage vor Studienbeginn der ersten Bachelorsemester angefangen hat.
Wir werden konfrontiert mit:
– völlig überladenen Stundenplänen
– sinnfreien Fächern und dementsprechend zu vielen Fächern
– ahnungslosen Universitätsangestellten
– sinnbefreiten Wechseln der Inhalte verschiedener Fächer
– Klausurplänen, die drunter und drüber gehen

Das einzige, womit wir nicht konfrontiert werden sind:
– Semesterferien.

Die gibts nämlich gar nicht mehr. Bei bis zu 12 oder 13 Klausuren in 2 Monaten (der „vorlesungsfreien Zeit“) bleibt etwa mal gar keine Zeit mehr für den Urlaub.

Ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächsten Semesterferien, unsere erste Klausur beginnt am 6.2., die letzte ist am 31.3., die Semesterferien hören an diesem Tag auf. Na schönen Dank.